Nachhaltigkeit, eine Frage der Materialwahl?


Das richtige Material trägt viel zu einem ökologisch nachhaltigen Produkt bei. Allerdings gibt es einiges zu beachten und es darf Nachhaltigkeit nicht nur mit dem Material definiert werden.


Thermoplastische Kunststofffasern, wie Polyester, sind sehr stark im Verruf, da sie langlebig sind und aus Rohöl hergestellt werden. Neuartige Kunststoffe, die aus pflanzlichen und nachwachsenden Ressourcen bestehen, bieten eine gute Alternative. Diese sind recycelbar und können ggf. auch biologisch abgebaut werden. Unter speziellen Bedienungen verrotten diese in ein paar Monaten. Es gibt auch Materialen, die sich unter Normalbedingungen in wenigen Jahren zersetzen.


Bei Naturmaterialien pflanzlichen Ursprungs, ist es wichtig, dass die Pflanze auch in anspruchslosen Verhältnissen gut wächst. Somit können ein übermäßiger Wasser- oder Chemikalieneinsatz grundsätzlich ausgeschlossen werden.


Aber auch der richtige Partner ist wichtig. Wiederverwendung von Altmaterialien oder Produktionsabfällen ist möglich und diverse Firmen nehmen sich dem an. Durch ein Upcycling lässt sich der CO²-Impact drastisch reduzieren. Abfälle können dadurch in den Kreislauf eingeführt werden und finden wieder Verwendung. Je nach Material liegt der Upcycling-Anteil zwischen 30-50% Prozent.


Grundsätzlich gibt es viele Alternativen auf dem Markt zur konventionellen Kunststofffaser. Oftmals ist es ein Problem der Struktur, dass Produkte doch auf dem Restmüll landen und nicht recycelt oder upcycelt werden. Generelles Recycling kann nur dann wirtschaftlich umgesetzt werden, wenn auf dem Markt eine definierte Abfallmenge anfällt. Aber auch Firmen können in Kooperation mit den richtigen Partnern einiges bewirken. Das Material trägt viel zur Nachhaltigkeit bei, aber es ist nicht allein der Problemlöser zu einem nachhaltigen Produkt.

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