Die Schuhform


Barfußschuhe haben eine fußgetreue Leistenform. Das heißt die Schuhe haben einen weiteren Zehenbereich, als konventionelle Schuhe. Somit haben die Zehen die Möglichkeit sich in der Zehenbox zu spreizen. Wichtig dabei ist, dass der große Zeh sich weiter nach außen spreizen kann, was für die Stabilität, sowohl beim Gehen als auch beim Stehen, wichtig ist. Der komplette Fuß wird vom großen Zeh stabilisiert, damit der Fuß nicht nach innen knicken (pronieren) kann. Das wirkt sich positiv auf die ganze Körperhaltung aus, da dadurch auch das Becken stabilisiert wird.


In Schuhen, mit einer herkömmlichen Leistengeometrie, wird mit Stützsystemen entgegengewirkt. Das sind Fußgewölbeunterstützungen, die einerseits in der Zwischensohle zu finden sind und/oder vorgeformte Einlegesohlen.

Diese „Lösungen“ bringen weiterführende Folgen mit sich. Durch die unnatürliche Stütze wird die Muskulatur beim Gehen nicht angeregt. Wenn die Muskeln nur mäßig kontrahieren, werden sie mit der Zeit erschlaffen. Ein Tragen eines Gipses kann sehr gut damit verglichen werden und vielleicht hat der ein oder andere schon die Erfahrungen gemacht, wie schnell die Muskulatur dadurch abbaut.


Das Wärmeempfinden wird durch Barfußschuhe deutlich verbessert. Das liegt zum einen an der aktiveren Muskulatur, die Wärme erzeugt und zum anderen an dem weiten Zehenbereich. Da der Fuß sich frei entfalten kann, werden keine Druckstellen erzeugt, die die Durchblutung verschlechtern.


Wichtig ist zu wissen, dass die herkömmliche Schuhform eine reine Modeerscheinung ist und die Gesundheit des Fußes nicht mitberücksichtigt wurde. Schmal geschnittene Schuhe gelten als elegant und das alles auf Kosten der Gesundheit. Der Großteil der Gesellschaft leidet an Schmerzen, speziell Rückenschmerzen, dessen Ursache eine Fehlhaltung ist. Mit Barfußschuhen kann dem gut entgegengewirkt werden.

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